Häufige Fragen
1. Wie groß ist die Weinkellerkapazität?
Die Kapazität des Weinkellers beträgt 18 Millionen Liter, pro Jahr stellen
wir jedoch 8 ibis 12 Millionen Liter her.
2. Wohin werden die Weine ausgeführt?
Der größte Ausfuhrmarkt ist Amerika, es folgen die Länder des ehemaligen Jugoslawiens,
in letzter Zeit immer mehr nach Europa.
3. Was geschieht mit den Fässern, die
für Sie nicht mehr geeignet sind?
Sie werden verkauft oder für Promotionen benutzt.
4. Welcher Wein ist der
älteste in Ihrem Weinkeller?
Rebula 1957.
5. Welcher Wein ist gesünder, weißer oder roter?
Beide Farben in begrenzten mengen. Jeder Wein hat seine eigenen Nahrungsstoffe.
6.
Was ist Barrique?
Das Wort Barrique bedeutet auf Französisch Fässchen. Das Volumen dieses Fasses
unterscheidet sich nach den französischen Weinländern, z. B. in Bordeaux enthält
er 225 l, in Anjou 232 l, in Cote - D’or 228 l.
Diese Fässer wurden hauptsächlich
für den Weintransport auf dem Schiff nach England und Amerika benutzt, jedes
Jahr wurden jedoch neue Fässer gebraucht.
So entstand auch die neue Technologie der Herstellung von Rotweinen vom Typ "Barrique" und
erlebt in unserer Zeit großen Aufschwung. Weine reifen in diesen Fässern verschieden
lang (6 -18 Monate) und nur im neuen Fass. Für alles, was der Wein erwirbt,
geht der Dank an den Luftaustausch durch die Holzporen. Der Gasinhalt im Wein
sinkt, Aromen entstehen, die die Folge des größeren Einflusses von CO2 sind.
In neuen Fässern erzeugte Weine laugen aus der Eiche pyrogene Tanninstoffe
aus, die völlig anders sind, als die Weintannine. Diese Tannine sind im Mund
süß, samtig und enthalten sehr hochwertige aromatische Stoffe, die an Vanille,
Schokolade, Kaffee und Zimt erinnern.
Für die Fassbinderei werden verschiedene
Eichenarten verwendet: französische, slawonische und amerikanische Eiche.
Außerordentlich wichtig ist die Holzherstellung-
und Vorbereitung für die Fässer. Gespaltetes Holz ist besser als Schnittholz,
natürliches Trocknen besser als industrielles. Sehr positiv ist längeres
Trocknen unter natürlichen Verhältnissen. Das Eichenholz muss bei 180-230oC
geschnitten
werden. Die Barrique-Technologie wird vor allem für die besseren Weinjahrgänge
und ausgewählte Lagen empfohlen, die reich an Extraktstoffen sind. Die Weinreifungsdauer
im Fass hat Einfluss auf den Endcharakter des Weins. Die Oxidierungsprozesse
im Fass finden langsam statt, jedoch konstant. Der Kellermeister kann mit
seinen Kenntnissen über den Reifungsprozess positiven Einfluss auf die Endqualität
des Weins haben.
7. Wie zeigt sich die Barrique-Technologie an den organoleptischen
Eigenschaften des Weins?
Das Aussehen der weißen und roten Weine ist besser. Die Farbe ist intensiver.
Bei roten Weinen verbinden sich die Tannine mit den Pigmenten, was den Farbton
steigert.
Der Duft zeigt die Eigenschaften des Holzes. Nuancen nach geröstetem
Kaffee, neuem Leder, Schokolade und Vanille.
Der Geschmack ist weniger roh, tanninartig. Die Dauer der Weinlage in neuen
Fässern hat positiven Einfluss auf die Umstrukturierung von Tanninen, sie
gehen in kollodiale Form über und sacken zusammen.
Die Polimerisation von
Flavonen vermindert die Herbheit, wir erhalten süße Tannine.
8. Wie viele Barrique haben Sie im Weinkeller?
Barrique (barik) ist das französische Wort für den 225-Liter, normalerweise
Eichenfass, der für weiße und rote Weine verwendet wird. Das Wesentliche
bei der Barrique-Technologie ist die Farbenpracht, das Aroma und die Vollheit.
Zur Zeit befinden sich in unserem Weinkeller 1000 solcher Fässer.
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